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Im Zwielicht

Der Tag verstieß mich
Das Licht und seine Wesen
Verzehrte mich, verbrannte mich
Wollte nicht sehen, wie ich bin
Wollte nicht sehen, was ich bin

Die Nacht fürchte ich
Das Dunkel und seine Wesen
Lockend rufen sie nach mir
Neue, unbekannte Schrecken
Doch die Klauen sind die Alten

So wandle ich in der Dämmerung
Im Zwielicht zwischen Nacht und Tag
Verberge mich in den Schatten
Nicht schlafend, nicht wachend
Doch aufrecht, ungebeugt.
16.5.07 20:15


Chrom brennt II

Chrom, ihr hübsches, stahlglattes Kindergesicht,
Mit kalten grauen Augen.
Wurde viel geredet über sie, und was man erzählte,
war alles andere als beruhigend.

transparente Reflexe schwirren davon
wie Überschallschmetterlingsschatten
Dahinter die Erinnerung von endlosem Raum.

Splitter schwarzen Eises, silberne Phosphenflut
Stimmen dringen durch die Lichtjahre
von Elektronen und Illusionen.

Und dunkel, so dunkel in den Hallen von Chroms Eis.

Irgendwo haben wir einen Körper, weit weg
in engen Kammern aus Stahl und Glas.
Irgendwo haben wir noch Mikrosekunden,
um vielleicht noch rechtzeitig raus zu kommen.

Und runter, runter. Das Programm eine Achterbahn,
zerfetztes Labyrinth aus Schattenwänden,
graue Kirchenschiffe zwischen hellen Türmen.

Im Kern der Dunkelheit, verwirbelt
orkanartiger Lichtertanz transparenter Klingen
Flutwellen des Vergessens im Feuertaumel.

Und wir tauchen auf den Grund von Chroms Schattenschloß

War warm die Nacht, in der wir Chrom verbrannten
Falter flatterten sich zu Tode an den Neonlichtern
Ich glaube immer noch Chroms metallisches Schreien zu hören.

Zuweilen sehe ich noch ihre Augen,
ihre kalten grausamen Kinderaugen
aber ihr Gesicht ist nicht dabei.

ist nie dabei
16.5.07 20:28


Concert

.... Wellen von Melodien branden auf mich ein, getragen von einem wilden Rhytmus. Ich errichte ein Sperrfeuer aus Akkorden, zerfräse sie im Stakato einer Tonleiter. Die Drums übernehmen den Herzschlag, geben ihn vor. Eine Wolke aus Wollust und Lethargie, Friedfertigkeit und Agression geht von der Menge aus, wird endlich durchbrochen von einem Schrei kollektiver Erlösung ..... und die reine Magie, eins zu sein in der Musik durchströmt alle .....
17.5.07 14:01





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